Institut für Feministische Körperpsychotherapie
Institut für Feministische Körperpsychotherapie

Feministische Körperpsychotherapie ist eine Synthese aus Biodynamischer Körperpsychotherapie und der Gestalttherapie. Hintergrund bildet die feministische Therapie, die die vorherrschenden Geschlechterverhältnisse berücksichtigt und tradierte geschlechtsspezifische Zuweisungen und Lebensentwürfe überwinden will.

Feministische Körperpsychotherapie ist erlebnis- und wachstumsorientiert; körperlich-energe­tische, emotionale
und psychische Aspekte sind gleichwertig. Sie will Frauen zu freierem und selbstbestimmtem und auch selbstverantwortlichem Sein und Handeln führen. Die Stärkung des Selbstwertgefühls und Förderung des Selbstbewusstseins ist eines der Hauptanliegen. Ziel ist es, Frauen auf ihrem Weg zu mehr Lebensfreude, Lebendigkeit, Selbstliebe, Eigenmacht und Kontaktfähigkeit zu begleiten.

Menschliche Erfahrung läuft immer über den Körper. Ziel ist es, über den Körper seelische Wunden zu heilen und den Körper wieder als Heimat und Kraftquelle zu bewohnen. Wenn blockierte Lebensenergie wieder zum Fließen kommt, kann das als „süßes Strömen“ gefühlt werden. Heilung geschieht auch über die heilsame Beziehung zwischen
einem ICH und einem DU, in einem wertschätzenden Dialog, im Miteinander.
Das umfassende methodische Spektrum der biodynamischen Körperpsychotherapie bildet zusammen mit der Gestalttherapie das Fundament; es wird mit Methoden aus den Bereichen der therapeutischen Tanz- und
Trancearbeit erweitert. Die Ebenen therapeutischer Exploration sind vielfältig: verbal/ non-verbal, körperlich,
imaginativ, emotional, intrapsychisch und intersubjektiv.
Es handelt sich um eine tiefe regressive und dennoch sanfte Erforschung. Dabei pendeln wir zwischen nicht verarbeiteten Erlebnissen aus der Kindheit und Lebensgeschichte, die sich verkörpert haben, und der Gegenwart,
um zu Herzenswünschen und Visionen und deren Verwirklichung zu finden. Im Hier und Jetzt 
haben wir die Chance zur Veränderung. Veränderung, die u.a. durch bewusstes Wahrnehmen und
Akzeptieren geschehen kann.

Beim Heilwerden geht es darum,
unsere Herzen zu öffnen,
nicht sie zu verschließen.
Es geht darum, die Stellen in uns,
die die Liebe nicht einlassen wollen,
weich zu machen.

 

Heilung ist ein Prozeß.
Beim Heilwerden schaukeln wir hin und her
zwischen den Mißhandlungen der Vergangenheit
und der Fülle der Gegenwart und
bleiben immer öfter in der Gegenwart,
Es ist das Schaukeln, das die Heilung bewirkt
nicht das Stehenbleiben an einer der beiden Stellen.

 

Der Sinn des Heilwerdens ist nicht
für immer glücklich zu werden,
das ist unmöglich.
Der Sinn der Heilung ist,
wach zu sein und sein Leben zu leben,
nicht bei lebendigem Leibe zu sterben.
Heilung hängt damit zusammen,
gleichzeitig ganz und zerbrochen zu sein.

 

(Geneen Roth)

Institut für feministische Körperpsychotherapie
Marburger Str. 14
60487 Frankfurt am Main

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